Zander

andere Namen:
Sander, Schill, Sandart
wesentlichste Merkmale: zwei Rückenflossen, die vordere mit Stachelstrahlen, spitze Schnauze mit endständigem Maul, viele kleine Zähnen und zwei Paar größere, so genannte Hundszähne
Lebensräume: Der Zander bevorzugt große Flüsse und Seen mit hartem, sandigen Grund und planktontrübem Wasser. Er ist ein Fisch der Freiwasserzone (Pelagial), der sich nur selten in ufernahen Flachwasserbereichen oder in pflanzenreichen Regionen aufhält. Der Zander ist ein dämmerungs- und nachtaktiver Fisch, der sich tagsüber in größeren Wassertiefen versteckt.
Durch Besatzmaßnahmen ist die Art bei uns vor allem im Teich beheimatet.
Nahrung: Er ist ein ausgesprochener Raubfisch, der sich vorwiegend von kleinen Rotaugen und Barschen ernährt, der aber auch Angehörige der eigenen Art nicht verschmäht.
Größe: Durchschnittsgrößen liegen bei 40 bis 70 cm, unter idealen Lebensbedingungen kann er bis 120 cm lang und über 15 kg schwer werden
Alter: ungefähr 15 Jahre
Mindestmaß: 50 cm
Fangbegrenzung: 1 Fisch/Tag
Schonzeit: 01.01. - 31.05.
Der Zander ist in Europa der größte Süßwasserfisch unter den Barschen. Sein Körper ist für eine rasche Fortbewegung in verschiedenen Wasserschichten ideal gebaut. Die in kleinen Schwärmen lebenden Zander halten sich im Gegensatz zum Hecht weiter weg vom Ufer auf. Er gehört zu den wertvollsten und wirtschaft-lich wichtigsten europäischen Süßwasserfischen. Als Angel- und Speisefisch geschätzt, wird der Zander in zahlreichen Ländern gezüchtet. Die Laichzeit fällt in die Zeit von April - Juni, bei Wassertemperaturen von 12 - 15 ° C. In 0,5 - 3 m Wassertiefe mit hartem Untergrund und Wurzelwerk wird eine Art "Nest" angelegt, das gegenüber Artgenossen verteidigt wird. Hier werden die ca. 1,5 mm großen, klebrigen Eier (150.000 - 200.000/kg Körpergewicht) abgelegt. Das Gelege wird bis zum Schlupf der Jungen vom Männchen bewacht.