Die Pulsnitz ist ein schwach fließendes Gewässer mit vorwiegend sandigem Grund und geringer Tiefe. Charakteristisch sind die in der Abb. gezeigten flach unter dem Wasser stehenden Döbelschwärme. Aber auch zahlreiche Weißfische und Räuber wie Barsch und Hecht sind in der Pulsnitz zu Hause. Die Angelfreuden leiden zunehmend unter starkem Bewuchs und Niedrigwasser im Sommer.
Der Teich
Der Anglerteich ist unser ganzer Stolz. Er wurde 2001-2002 aufwendig saniert und bietet beste Angelbedingungen. Nahezu alle heimischen Fischarten kann man hier finden. Tiefe und flache Wasserzonen, Kiesgrund, Krautbewuchs und Schilfgürtel wechseln sich ab und schaffen optimale Lebensräume für die Fische.
Die Binnengräben
Kilometerlang ziehen sie sich durch das Schradenland und regulieren den Wasserhaushalt der Region. Die stehenden Gewässer, unterbrochen durch Wehre und Pumpstationen, waren bei den Anglern früher sehr beliebt, denn hohe Weißfischbestände sicherten dem Stippangler einen guten Fang und boten Hecht und Barsch genügend Nahrung. Obwohl die Fischbestände unverändert hoch sind, ist das Beangeln der Binnengräben aufgrund starken Bewuchses und Verschlammung nur noch eingeschränkt möglich.