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Plötze

andere Namen:
Rotauge, Riddau, Bleier

wesentlichste Merkmale: rote Iris im Auge (namensgebend), gedrungene Körperform, Maul end- bis leicht unterständig, Färbung in Abhänigkeit vom Gewässer meist silbergrau, Rücken- und Seitenflossen grau, übrige Flossen gelb bis rötlich

Rotaugen sind Schwarmfische, die sich bevorzugt in flachen und pflanzenreichen Uferbereichen aufhalten.
Als eine äußerst anpassungsfähige (euryöke) Fischart ist die Plötze in unseren Pachtgewässern überall vorzufinden.

Nahrung: Sie fressen vorwiegend Kleintiere (Würmer, Krebse, Muscheln, Schnecken, Insektenlarven) aber auch Wasserpflanzen.

Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 15 bis 20 cm, unter günstigen Lebens- bedingungen kann er über 30 cm lang und bis zu 2 kg schwer werden

Alter: 10 bis 15 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: keine

Je nach Gewässer und Nahrungsangebot können Körperform und Färbung stark differieren.
Die Laichzeit liegt in den Monaten April und Mai bei einer Wassertemperatur von mindestens 10 ° C. Teilweise werden auch kurze Wanderungen flussauf zu den Laichplätzen, flachen und krautreichen Uferbereichen, unternommen. Hier werden unter heftigen Paarungsspielen die ca. 1- 2 mm großen, klebrigen Eier (50.000 -100.000/Weibchen) an Pflanzenstängeln abgelegt. In regulierten Gewässern sind die Fische aber auch imstande, in freien strömenden Gewässerabschnitten zu laichen.

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