Graskarpfen

andere Namen:
Grasfisch, weißer Amur
wesentlichste Merkmale: Der Graskarpfen hat einen gestreckten Körper, der dem Döbel ähnlich ist. Die stumpfe Schnauze ist zwischen den Nasenlöchern eingedellt. Dem unterständigen Mund fehlen die Bartfäden. Die Rückenflosse hat 10, die Afterflosse hat 11 Strahlen, wovon die ersten 3 ungefiedert sind. Der Graskarpfen hat große Schuppen, entlang der Seitenlinie zählt man 42-45. Unterhalb der Seitenlinie liegen 5 Schuppenreihen, im Vergleich dazu hat der Döbel nur 3-4 Reihen. Der Rücken ist dunkelgrün bis grünschwarz, die Seiten sind heller. Der Bauch hat eine weisliche Färbung. Die großen Schuppen sind dunkel umrandet, so dass sie wie eine Netzzeichnung wirken.
In unseren Vereinsgewässern findet man den Graskarpfen in den Binnengräben und im Teich.
Nahrung: Plankton und andere pflanzliche Nahrung
Größe: maximal 120 cm
Mindestmaß: 65 cm
Schonzeit: keine
Die Eier werden normalerweise in stark strömendem Wasser über kiesigem Grund abgegeben. (Der Graskarpfen hat deshalb in unseren heimischen Gewässern kaum Fortpflanzungschancen.) Schon nach ca. 40 Stunden schlüpfen die Jungfische, die sich zuerst von Kleintieren ernähren, später gehen sie zu Pflanzenkost über.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist kaum noch feststellbar, da der Graskarpfen seit dem 10. Jahrhundert in China künstlich eingesetzt wurde. In Europa ist er heute weit verbreitet.