Blei

andere Namen:
Bleie, Brasse, Brachse, Bressen, Breitling oder Brachsmen
wesentlichste Merkmale: sehr hochrückiger und schmaler Körper (wird scherzhaft als Klodeckel bezeichnet), kleiner Kopf, Maulöffnung unterständig und vorstülpbar, Brustflossen reichen bis zum Ansatz der Bauchflossen, Augendurchmesser kleiner als Maulspalte
Lebensräume: Die Bleie ist ein Standfisch von großen, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit weichgründig und schlammigem Bodensubstrat. Während die Jungfische vorwiegend in Ufernähe zwischen Wasserpflanzen auf Nahrungssuche gehen, halten sich die erwachsenen Tiere tagsüber schwarmweise in größeren Tiefen auf und kommen erst nachts in flache Wasserbereiche.
Bleien kommen in allen Gewässerabschnitten des Anglervereins Hirschfeld zahlreich vor.
Nahrung: verschiedene Bodentiere (Tubifex, Chironomiden, Schnecken und Muscheln) und pflanzliche Stoffe
Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 20-30 cm, unter günstigen Bedingungen sind Längen bis 70 cm und Gewichte bis 10 kg möglich
Alter: 15 bis 20 Jahre
Mindestmaß und Schonzeit: keine
Bleien gehören zu den karpfenartigen Fischen (Gattung Abramis) und haben etwa einen Fettgehalt von 2-6 g/100 g essbaren Anteil.
Die Vermehrung erfolgt im Mai - Juli. Die Fische ziehen in Schwärmen zu flachen, pflanzenreichen Uferstellen. Unter heftigen Paarungsspielen werden 200.000 - 300.000 klebrige Eier von 1,6 - 2 mm Durchmesser an Pflanzenstängeln abgelegt.