Barsch

andere Namen: Egli, Flussbarsch
wesentlichste Merkmale: zwei Rückenflossen, die vordere mit Stachelstrahlen, dunkler Fleck am Ende der ersten Rückenflosse, sechs bis acht dunkle Querbänder an den Körperseiten, brustständige Bauchflossen, kleiner Dorn am Ende der Kiemendeckel
Lebensräume: Er ist ein anpassungsfähiger Standfisch von stehenden und langsam fließenden Gewässern mit hartem Grund. (Schwarmfisch)
Der Barsch kommt in allen Gewässerabschnitten unserer Vereinsgewässer vor.
Nahrung: Junge Barsche leben meist in Ufernähe und ernähren sich von kleinen Wirbellosen (Würmer, Insekten, Schnecken) sowie von Fischlaich und -brut. Größere Exemplare halten sich bevorzugt in der Freiwasserzone auf und fressen vorwiegend Fische sowie gelegentlich auch Großkrebse. Dabei machen sie auch vor dem eigenen Nachwuchs nicht halt.
Größe: die Durchschnittsgrößen liegt bei 15 cm bis 30 cm, unter idealen Bedingungen kann er über 50 cm lang und über 3 kg schwer werden.
Alter: über 10 Jahre
Mindestmaß: 15cm
Schonzeit: keine
Laichzeit: Erstreckt sich - je nach Gewässer - von März bis Juni. Die Fische wandern teilweise kurze Strecken flussaufwärts, um an flachen Uferstellen abzulaichen. Hier werden die ca. 1,5 - 2 mm großen Eier (3.000 - 300.000/Weibchen) in Form von langen, netzartigen Gallertschnüren an Wasserpflanzen, Steinen oder Ästen abgelegt. Der Barsch gehört zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen und ist in fast ganz Europa häufig und weit verbreitet. Zur Laichzeit im Frühjahr, meist von April bis Mai, versammeln sie sich zu größeren Schwärmen. Wegen ihres wohlschmeckenden, festen und weißen Fleisches werden die Flussbarsche gern geangelt. Barsch eignet sich gut zum Braten. Sie haben einen Fettgehalt von etwa 0.7-0.9 g/100 g essbaren Anteil.