| |  |  | 
Aal  andere Namen: Flussaal, Gelbaal, Silberaal, Blankaal, Steigaal, Glasaal wesentlichste Merkmale: Langgestreckter, schlangenähnlicher, vorn drehrunder, hinten seitlich zusammengedrückter, kräftiger muskulöser Körper. Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bilden einen langen, einheitlichen Flossensaum. Zwei kleine Brustflossen, keine Bauchflossen. Dicke, schleimige Haut, in der die winzigen, länglich ovalen, nicht zusammenhängenden Schuppen verborgen sind. Kleine Augen. Lebensräume: Er bevorzugt Flüsse, Bäche und Seen mit weichem oder schlammigem Grund, in dem er sich gerne eingräbt. Mit etwas Glück kann man den Aal im Teich, mit noch mehr Glück auch in den anderen Gewässerabschnitten des Vereins fangen. Die Bestände sind insgesamt jedoch sehr gering. Nahrung: größere und kleinere Wassertiere, Fische und Fischlaich Größe: Männliche Aale bis 50 cm lang und ca. 0,2 kg schwer, Weibchen dagegen bis 1,50 m lang und bis zu 6 kg schwer. Alter: 35 bis 50 Jahre Mindestmaß: 50 cm Schonzeit: keine, jedoch Fangbegrenzung auf 2 Stück/Tag Der Aal als katadromer Wanderfisch verbringt den größten Teil seiner Jugendzeit im Süßwasser und wandert zur Fortpflanzung ins Saragossameer. Die Jungaale erreichen nach einer ca. dreijährigen Reise über den Atlantik (Golfstrom) als so genannte Glasaale die europäischen Küsten. Beim folgenden Aufstieg in die Binnengewässer können die 60 - 90 mm langen Jungaale dank ihren erstaunlichen "Kletterfähigkeiten" auch größere Hindernisse überwinden. Sie bleiben bis zum Erwachsenstadium in den Flüssen, um dann wieder abzuwandern. Während der Entwicklung zur Geschlechtsreife, die nach 10 - 15 Jahren Süßwasseraufenthalt eintritt, ernähren sie sich räuberisch von Wirbellosen und vor allem von kleinen Fischen. In Gefangenschaft wurde der Aal schon über 50 Jahre alt. Die Hautatmung ermöglicht es ihnen, auch im Schlamm zu überleben, sowie in der Nacht über nasses Gras von einem Gewässer bis zu einem anderen, nahe gelegenen, zu gelangen. Aal hat einen hohen Fettgehalt von ca. 25% bezogen auf die essbaren Teile. Man unterscheidet aufgrund der Kopfform zwischen Breitkopfaal und Schmalkopfaal.
|
 |
|
|  |
|
|